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Kinder krebskranker Eltern

Leider wurde dem Thema

"Kinder von erkrankten Müttern oder Vätern" in der Vergangenheit kaum Beachtung geschenkt. 

Ich dachte immer, dass die bedrohliche Situation zwar spürbar für meine Kinder sei, aber hoffte, dass sich alles in den Hintergrund drücken würde, ohne dass es zu späteren Problemen kommen würde. 

Je älter allerdings meine Kinder wurden, desto mehr beobachtete ich ihre Ängste und die damit verbundene Unfreiheit. 

Im Grunde genommen waren Auffälligkeiten schon immer da, aber als unerfahrene Mutter war es mir nicht klar, ob diese Auffälligkeiten zur Normalität gehörten oder nicht. 

Gleichsam blieb leider keine Zeit dafür.

Mein Leben war so sehr bedroht, dass es keinen Millimeter Platz für Anderes gab.

Ich fühlte mich schuldig.

Schuldig, weil ich nie die Mutter sein konnte, die Kinder haben sollten, um unbeschwert in ihre Zukunft gehen zu können. 

Schuldig, weil meine Krankheit Ihnen so Vieles genommen hatte. 

Sie nahm uns unsere wertvolle Zeit, die für immer verloren ist. 

Sie kann nie wieder gelebt werden.

Darunter leiden wir alle auf unsere eigene bewußte und unbewußte Art.

So schlossen sich nach dem Kampf gegen den Krebs die Folgeprobleme an und das Leben blieb eine Herausforderung.

An Erholung war nicht zu denken.

Die Sorgen, die ich mir um meine Kinder machte, waren sehr zermürbend.

Sie raubten mir Nächte und Lebensenergie. 


Heute weiß ich zwar, dass mich keine Schuld trifft aber der Schmerz der verloren gegangenen Zeit wird mich mein Leben lang begleiten. 

Wir hätten damals dringend professionelle Hilfe gebraucht, um mit unserem Schmerz, unseren Ängsten und Verzweiflungen besser umgehen und um evtl. Spätfolgen vermeiden zu können.

Ich habe durch meine Ausbildungen im Yoga, Yogatherapie etc., die ich vor Allem für mich und meine Familie machte, glücklicherweise mit meinen Kindern daran arbeiten können und es war uns möglich verschiedene tiefsitzende Themen zu bearbeiten und zu lindern.

Ob wir sie heilen konnten, bleibt noch offen.

Meistens zeigen sich die Prägungen in der Kindheit erst im Erwachsenenalter. 

Mein Schmerz darüber ist nicht in Worte zu fassen aber ich nehme an, was uns das Leben aufgetragen hat. 

Mir hat immer ein Satz geholfen:

"Gott gibt mir nur das, was ich auch wirklich tragen kann"

und das gilt auch für meine Kinder!

Resümee:

Es ist wichtig den Kindern Hal, Geborgenheit und Liebe zu geben. Das kann man immer, in jeder Phase seines Leben, weil es ein Gefühl ist, welches wir unseren Kindern vermitteln können. 

zu Hause sollten man ihnen einen Raum bieten wo sie sein können wie sie wollen.

In dem sie mal nicht kritisierst werden. 

Wo Platz für Wutausbrüche ist. 

Gezielte Wutausbrüchen. 

Es gibt verschiedene Methoden gezielt die Wut entweichen zu lassen. 

Am Ende fühlen alle Erleichterung. 
Manchmal können dann erst Tränen fließen und das Lächeln kann wieder an die Oberfläche kommen. 

Die Zeiten haben sich geändert und auch die Medizin ist an dieser Stelle weiter. Inzwischen gibt es mehrere Institutionen, die hier helfen können. 

Mir persönlich haben die damaligen Institutionen nicht geholfen. 

Sie haben mich und meine Kindern eher noch mehr verunsichert.

Das dürfte sich inzwischen geändert haben.

Bei der Rexrodt-von-Fircks-Stiftung, können sie mehr Infos zum Theme Reha für Kindern und Eltern erhalten. 

Versuchen Sie ihren Kindern zu helfen. 

Wenn es ihren Kindern gut geht, wird es auch Ihnen besser gehen. 

Haben Sie viel Geduld.

Ich berate Sie gern!!

Herzlichst,

Sarah Herrwerth

 

YOGA - GANESH - BERGSTRASSE

Ernährung- Coaching- und Bewegungstraining

 bei Krebs

Telefon: 0175 98 30 218

Kurt-Schumacher-Str. 6
64625 Bensheim

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